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Ich grüße Dich, Maria, geliebte Tochter Gottes des Vaters. 

Ich grüße Dich, Maria, bewunderungs- würdige Mutter des Sohnes Gottes.

Ich grüße Dich, o treueste Braut des Heiligen Geistes.

Ich grüße Dich, Maria, erhabener Tempel der heiligsten Dreieinigkeit.

Ich grüße Dich, Maria, meine teure Herrin, meine gute Mutter, die Königin meines Herzens, nach

Jesus mein Leben, meine Süßigkeit und meine Hoffnung, mein Herz und meine Seele

Ich gehöre ganz Dir, und alles, was ich habe, ist Dein.

O über alle Geschöpfe gesegnete Jungfrau!

Ich bitte, lass heute Deine Seele in mir wohnen, um den Herrn zu verherrlichen, lass Deinen Geist mich durchdringen, um mit mir sich in Gott zu erfreuen.

O treue Jungfrau, sei Du wie ein Siegel auf meinem Herzen, damit ich durch Dich und in Dir treu sei meinem Gotte.

O gütige Mutter, gewähre mir die Gnade, mich heute unter die Zahl jener aufzunehmen, welche Du liebst, unterweist, pflegst, leitest und beschützt als Deine Kinder.

O Gebieterin des Himmels, gestatte nicht, dass noch etwas in mir sei, was nicht Dir angehört.

O Tochter des Königs der Könige, deren größter Ruhm im Innern Deiner Seele verborgen ist,

gestatte nicht, dass ich mich in den äußeren und vergänglichen Dingen verliere.

Mit Deiner Hilfe will ich immer im Innern meiner Seele verweilen, um in Gott meine Freude, meinen

Schatz, mein Glück, meine Ehre und meine Ruhe zu finden, damit durch den Heiligen Geist, und durch Dich, seine treue Braut, Jesus Christus, Dein teurer Sohn in meinem Herzen vollkommen gebildet werde zur größeren Ehre Gottes des

Vaters in alle Ewigkeit. Amen

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Ich bau auf deine Macht und deine Güte, vertrau auf sie mit kindlichem Gemüte, ich glaub, vertrau in allen Lagen blind auf dich, du Wunderbare, und dein Kind.

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Maria, du mächtige Jungfrau, du bist die hohe, ruhmvolle Schützerin der Kirche, die wunderbare Hilfe der Christen. Du bist furchtbar wie ein zum Kampf gerüstetes Kriegsheer. Du allein hast alle Irrlehren auf der ganzen Welt vernichtet. In unsren Nöten, unsren Kämpfen, unsren Bedrängnissen schütze uns wider den Feind, und in der Stunde unsres Todes nimm unsre Seele auf in den Himmel! Amen.

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Gebet des hl. Kirchenlehrers Franz von Sales (1567-1622)

Gedenke, o allerseligste Jungfrau, dass du meine Mutter bist und dass ich ein armseliges Geschöpf bin, elend und schwach. O allerliebste Mutter, ich flehe zu dir: Leite und beschirme mich auf allen meinen Wegen und in allen meinen Handlungen.

Sage nicht, du könntest mir nicht helfen, dein Sohn hat dir alle Macht gegeben!

Sage nicht, dass du nicht verpflichtet seist, mir zu helfen, denn du bist die allgemeine Mutter aller Menschen und besonders die meine.

Wenn du mir nicht helfen könntest, so würde ich dir das nicht verübeln, sondern sagen: es ist allerdings wahr, sie ist meine Mutter und sie hat mich als ihr Kind auch lieb, aber sie ist arm und ihre Armut gestattet ihr nicht, anderen zu helfen.

Und wärest du meine Mutter nicht, so müsste ich mich drein ergeben und sagen: sie ist zwar reich genug, sie könnte mir helfen, aber sie ist leider nicht meine Mutter, sie liebt mich nicht.

Da du aber nun, o süßeste Jungfrau, doch meine Mutter und zugleich reich und mächtig bist, so bleibt dir tatsächlich nichts übrig, womit du dich entschuldigen könntest, wenn du mir nicht hilfst.

Du siehst also doch wohl selbst die Notwendigkeit, alle meine Bitten zu erhören. Amen!

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O meine Gebieterin, o meine Mutter! Dir bringe ich mich ganz dar, und um dir meine Hingabe zu bezeigen, weihe ich dir heute meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. Weil ich also dir gehöre, o gute Mutter, bewahre mich, beschütze mich als dein Gut und Eigentum! Amen.

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Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten;
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,

das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen.

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O Maria, leuchtender Stern auf dem Meere dieses Lebens, strahle dein Licht und deine Gnade aus, damit wir nicht untergehen in den vielen Stürmen dieses Lebens. Siehe, Gefahren drohen uns von allen Seiten in diesem beständigen Tode.

O barmherzige Mutter, komm uns zu Hilfe und rette uns! Die Kraft Deines heiligen Namens halte uns fest in Versuchungen, rette uns in Angst und Not, und dein heiliges Licht zeige uns den wahren Weg zur himmlischen Heimat!

Erflehe uns, o heilige Gottesgebärerin, dass wir mutig mit den Wogen dieser Welt kämpfen, und die Bitterkeit aller Drangsale zu Gottes Ehre überwinden;

Dass wir dem Nächsten in tätiger Liebe beistehen, ihm nach Deinem Vorbild zu einem guten Wandel vorleuchten und endlich die Krone der Verheißung empfangen, durch Denjenigen, Den du geboren hast und Der mit dem Vater und dem heiligen Geiste lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.

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O allerseligste Jungfrau, Mutter meines Herrn Jesus Christus, süßeste Zuflucht der Sünder und Trösterin der Betrübten! Unter deinen heiligen und mächtigen Schutz fliehe ich und empfehle dir meinen Leib und meine Seele. Schütze, o Mutter der Christenheit dein Kind unter so vielen Gefahren, Versuchungen und Lockungen zum Bösen, dass der Feind nichts wider mich vermöge und dass ich rein und unbefleckt durch dieses  Leben wandle.

O Mutter der Barmherzigkeit, die du niemanden verachtest, niemanden verschmähest, der mit kindlicher Andacht zu dir fleht: Ich bitte dich, bei der flammenden Liebe deines Herzens gegen alle, die dein göttlicher Sohn, durch Sein teures Blut, erlöst hat: nimm mich auf unter deinen mütterlichen Schutz und zähle mich deinen treuen Dienern und Dienerinnen bei.

Dir weihe ich heute und immerdar eine besondere Andacht, erfreu mich deiner glorreichen Vorzüge über alle Geschöpfe und erkenne dich als meine wahre, liebreiche und zärtliche Mutter, welcher dein göttlicher Sohn mich am Kreuze empfahl, als er sprach: „Sieh, deinen Sohn!“

Darum auch nehme ich mir vor, dir kindlich zu dienen, deinen heiligen Namen täglich anzurufen, deine Feste andächtig zu feiern und empfehle deinem mütterlichen Herzen alle meine Freuden und Leiden.

Komm mir, o Helferin der Christen, In meiner Widerwärtigkeiten zu Hilfe, stärke mich in meiner Trübsal, leite alle meine Gedanken, Worte und Werke nach dem göttlichen Wohlgefallen und steh mir bei in der Stunde meines Todes!

 O zeige dich dann als eine barmherzige Mutter, nimm meine Seele auf und stelle sie Jesus, deinem göttlichen Sohne vor, dass ich durch deine heilige Fürbitte das ewige Leben erlange! Amen.

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O Maria, “Stern des Meeres”, sieh mich hier niederknien vor Deinem Gnadenthron, wo schon Unzählige, die Dein Mutterherz lieben, die grössten Wohltaten durch Deine Vermittlung erhalten haben; wo Du für die Betrübten Trost, für die Notleidenden Hilfe, für die Kranken Heilung, für die Sünder Vergebung erwirbst.

Liebste Mutter, ich komme jetzt zu Dir mit der grössten Zuversicht. Die zahlreichen Wunder, die hier auf Deine Fürbitte geschehen sind, erfüllen mich, elenden Sünder, mit der süssesten Hoffnung, dass Du, Mutter der Barmherzigkeit, auch mein Gebet erhören wirst. Ja, ich bitte und flehe Dich, o süsseste Mutter, gnadenreicher “Stern des Meeres”, lass mich von hier nicht weggehen, ohne erhört zu sein. Du kannst mich helfen, Du bist ja die mächtigste nächst Gott; Du willst mir helfen, da Du so voller Liebe für all Deine Kinder bist.

Gedenke, barmherzigste Jungfrau, dass man niemals gehört hat, dass jemand, der vertrauensvoll seine Zuflucht zu Dir nahm, von Dir verlassen worden ist; sollte ich dann der (die) erste Unglückliche sein, den (die) Du von Dir weggehen liessest, ohne erhört zu sein? Nein, nein, gute Mutter, an diesem heiligen Ort wirst Du durch Deine allmächtige Fürbitte mir Hilfe in meiner Not und Trost in meinem Leiden erwerben.

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O laß die Blumen um und um
In allen Herzen sprossen,
Und mache sie zum Heiligthum,
Drinn sich der Mai erschlossen.

Die Seelen kalt und glaubensarm,
Die mit Verzweiflung ringen,
Die stummen mache liebeswarm,
Damit sie freudig singen.

Damit sie gleich der Nachtigall
Im Liede sich erschwingen,
Und mit der Freude hellstem Schall
Dir Maienlieder singen.

Maria, Maienkönigin!
Dich will der Mai begrüßen,
O segne seinen Anbeginn,
Und uns zu Deinen Füßen.

Maria! Dir befehlen wir,
Was grünt und blüht auf Erden,
O laß es eine Himmelszier
In Gottes Garten werden.

Behüte uns mit treuem Fleiß,
O Königin der Frauen!
Die Herzenblüthen lilienweiß
Auf grünen Maiesauen.

Vor allen sind’s der Blümlein drei,
Die laß kein Sturm entlauben:
Die Hoffnung grün und sorgenfrei,
Die Liebe und den Glauben.

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Gedenke, o mildreichste Jungfrau Maria, es sei noch niemals gehört worden, daß Du jemanden verlassen hättest, der zu Dir seine Zuflucht nahm, Deine Hilfe anrief und um Deine Fürbitte Dich anflehte.

Von solchem Vertrauen beseelt, eile ich zu Dir, o Jungfrau der Jungfrauen und Mutter.

Zu Dir komme ich und stehe als Sünder seufzend vor Dir.

O Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre mich gnädig und erhöre mich.

 Amen.